
Erstgespräch und Eingewöhnungsphase
Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen
jedes Kindes.
Im Erstgespräch sollten alle
Fragen zur Tagesbetreuung geklärt werden.
Die Eltern sollten offen ihre
Vorstellungen äußern, über Eigenschaften ihres Kindes
berichten und den gewohnten
Tagesablauf und die Rituale, die das Kind gewohnt ist
schildern.
Gemeinsam können wir
dann abschätzen, ob und wie es mit unserem Konzept zu verein-
baren ist.
Es gibt immer
einen gemeinsamen Weg, wenn man zu Kompromissen bereit ist, in der jeder
dem Anderen ein kleines Stück entgegen kommt.
Ein wichtiger Punkt ist die gegenseitige
Wertschätzung und Anerkennung.
Für dieses
Erstgespräch sollten sich beide Seiten Zeit nehmen, denn es ist die Basis für
eine
erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes.
Die
Eingewöhnungsphase sollte ganz individuell an die Bedürfnisse des Kindes
angepasst
sein. Sie kann von einigen Tagen, bis hin zu 2-3 Wochen dauern.
Zuerst sollte die Mutter oder der Vater nur kurz zu Besuch kommen und
alleine als
Ansprechpartner für das Kind da sein.
Dann kommt
die Phase, in der die Betreuungsperson mit einbezogen wird und die Eltern
sich etwas zurück nehmen.
Wenn man den
Eindruck bekommt, dass das Kind entspannt mit der Situation umgeht, können
die Eltern kurzzeitig den Raum verlassen,
sollten aber in der Einrichtung bleiben, um sofort
für das Kind da zu sein, wenn es unsicher wird.
Nach dieser Phase
kommt der, für alle Eltern, schwierige Teil, denn sie gehen Anfangs für
kurze Zeit ganz
aus der Einrichtung. Wenn das Kind bis dahin alles ohne Probleme geschafft
hat, wird die Zeit der Trennung langsam verlängert.
Durch diese sanfte
Eingewöhnungsphase haben Eltern und Kind die Möglichkeit, sich mit
den neuen Gegebenheiten vertraut zu machen.